Mit “Icarus’ Flight” und “Live and Elsewhere”, „To The Point“, (Auszeichnung „Selection“ von Schweizer Radio International) und „Everything I Love“ („Golden Dozen“ Radio DRS2) „Cookin’ Live“, „Live at Bird’s Eye“ (Japan/mit Eric Alexander ts) und «Dienda» (2005) legte die Band bislang 7 CD-Produktionen vor, die ausschliesslich mit Bestnoten gewertet wurden.
Auch als äusserst kompakte und flexible Rhythm-Section machte sich das Trio einen Namen: So bildete es während vieler Jahre den steten Kern des avantgardistischen «Martin Streule Jazz Orchestra», aber auch US-Trompetenlegende Art Farmer schätzte mehrere Male die Zusammenarbeit ebenso wie der New Yorker Top-Tenorist Eric Alexander u.v.a.
Stilistisch lebt die Band v.a. von Stewy’s anhaltender Faszination für das immense kompositorische Material des «Great American Songbook», die Standards eben, die er wie wenig andere hierzulande à fonds kennt. Ausgewählte eigene Kompositionen setzen Glanzlichter.
Im Bewusstein, dass im Jazz das „Wie“ immer wichtiger ist als das „Was“ kommt die Musik nicht nur in einem völlig eigenen, neuen Kleid daher. Sie überrascht einerseits durch nie gehörte Arrangements und Interpretationsideen und begeistert andererseits dank der Virtuosität und Offenheit der drei Topmusiker, der Spontaneität und Bescheidenheit, der unbändigen Spielfreude trotz gereifter Routine.
Oder wie die Presse es formulierte:
(...) While most of the songs are familiar, von Wattenwyl manages to approach them from fresh and unexpected angles, so that boredom is never a factor (listen, for example, to his resourceful variations on “My Favorite Things“ or “Lullaby of Birdland“).By Jack Bowers, «all aboutjazz» and “Cadence Magazine”, USA, 20.6.05
(...) Wattenwyls Vorzug besteht darin, die hier gespielten Standards in einer Art und Weise zu präsentieren, als waren es seine eigenen Kompositionen. Sie sind eigenwillig, originell, dienen oft als Ausgangspunkt für berauschende Improvisationen oder als Gerüst für sinnige Arrangements. «My Favourite Things», unter Brubecks Händen zum Meilenstein geworden, hat nun in Pianist Wattenwyl seinen zweiten Meister gefunden. Welche Umdeutung, grandios!
KaDe, Concerto Nr.2, Austria
(:..) Von Wattenwyl is classically trained, and he doesn`t hold back or sandbag his prodigious technique, adding a compelling and assertive elegance to the familiar songs, and adding two very classic-sounding originals to an excellent set. Dan McClenaghan - «all aboutjazz», USA, 20.03.05
Voilà bien un jeune homme qui, grâce à son talent et à ses compagnons de voyage, mérite d’être écouté. Sa musique possède la modernité recherchée et une originalité débordante. “Jazz Notes” Nr.38, France, march 2005