PRESSE

 

Eine ergiebige musikalische Fernbeziehung

Stewy von Wattenwyls neustes Album hält die robuste Zusammenarbeit mit dem Tenoristen Eric Alexander fest; gleichzeitig dokumentiert es auch die tiefe lyrische Ader des Pianisten. Von Georg Modestin

In seinem fünfzigsten Lebensjahr gönnt sich der unverändert jugendlich wirkende Berner Pianist Stewy von Wattenwyl mit "After The Rain" ein neues Album. Mit von der Partie ist - zumindest auf der Hälfte der zehn Titel - der 1968 geborene amerikanische Tenorist Eric Alexander, der mit seinem auf zahlreichen Aufnahmen festgehaltenen Spiel so etwas wie die Verkörperung des modernen Mainstream darstellt- Alexander ist ein mächtiger Powerspieler, der seine Schuld gegenüber einem John Coltrane nie verleugnet hat: auf der anderen Seite ist er aber auch ein zärtlicher Balladeninterpret, der mit seinen hingehauchten Phrasen das verhärtetste Herz erweichen könnte. Beide Seiten dieses Ausnahmesaxophonisten sind auf "After The Rain" zu erleben, die druckvolle beispielsweise auf George Colemans "Apache Dance", die besinnliche auf Michael Jacksons "She's Out Of My Life"

Mit Stewy von Wattenwyl verbindet den Amerikaner eine lange musikalische Partnerschaft; ja. das Trio des Berners, der seit vielen Jahren ein Fixpunkt auf der Schweizer Szene ist. dient dem Tenoristen gleichsam als europäische Band, die den Vergleich mit Alexanders eigenen Formationen noch nie zu scheuen gebraucht hat, ob der Mann am Flügel Harald Mabern oder David Hazeltine heisst. Diese besondere amerikanisch-schweizerische Beziehung reicht weit zurück: 1998 trafen die beiden Musiker am Rande des Internationalen Jazzfestivals Bern zusammen, als sie zwar am gleichen Abend, jedoch (noch) nicht zusammen auftraten. Dazu kam es drei Jahre später, als von Wattenwyl während eines Berner Gastspiels von Alexander für dessen unpässlichen Pianisten einsprang. Dies war der Beginn einer musikalischen "Fernbeziehung", welche die beiden Geistesverwandten immer wieder zusammenführt. 2003 erschien auf dem japanischen Label Roving Spirits das gemeinsame Album "Live at Bird's Eye", fünf Jahre später folgte ein auf Bemsha Music veröffentlichter Livemitschnitt aus Marians Jazzroom in Bern. Dass die erste gemeinsame CD in Japan erschienen ist, war kein Zufall. Insbesondere Eric Alexander muss dort eine treue Fangemeinde haben, so dass auch "After The Rain" zuerst auf einem japanischen Label herausgekommen ist, bevor in der Schweiz auf Brambus eine europäische Pressung folgte.

An seinem Partner schätzt Stewy von Wattenwyl nicht nur dessen Virtuosität, sondern auch die konzeptuelle Offenheit. Vor allem aber spricht ihn Alexanders Sound an: Dieser Sound, der ein Markenzeichen des Tenoristen geworden ist, wird vom Pianisten als sehr persönlich beschrieben. Er sei mächtig und warm zugleich, dazu sei Alexanders Phrasierung stets perfekt. Selbstredend ken ne der Saxophonist keine technischen Begrenzungen. Er habe unzählige Songs intus und tue stets sein Bestes, um ein Stück gut klingen zu lassen.

Die enge Vertrautheit zwischen dem amerikanischen Tenoristen und dem Schweizer Pianisten rührt von einer musikalischen Seelenverwandtschaft, die durch den Umstand genährt wird, dass von Wattenwyls Spielweise sehr amerikanisch geprägt ist. Der Berner ist ein überaus versierter Interpret des Great American Songbook, von dem er sich auf eine persönliche Weise anregen lässt. Gleichzeitig, und das ist das wirklich Bemerkenswerte an dem neuen Album, auf dem zwei unterschiedliche Sessions dokumentiert sind - eine mit und eine ohne Alexander -. hat von Wattenwyl auch eine ureigene "europäisch" anmutende Seite. Letztere gibt es z.B. auf seiner Komposition "Vold'automne" zu entdecken. Diese baut auf einer wunderschönen Melodie auf, die in ihrer bestechenden Einfachheit an ein Kinderlied denken lässt. Auch von Wattenwyls "Otro Mundo" hat sangliche Qualitäten, auch wenn sich bei diesem Titel über den - alles inallem punktuellen - Einsatz eines (Gast)Cellos trefflich streiten liesse.

Dass beide "von Wattenwyls". der Interpret des Jazzkanons und der Komponist neuer Stücke, tief in der Jazztradition verwurzelt sind, versteht sich von selbst und macht auch die Güte seines Spiels aus. Sein Ansatz lässt sich denn auch als zeitgenössischer Mainstream bezeichnen, auch wenn diese Etikette das tatsächliche musikalische Spektrum des Pianisten nicht adäquat wiedergibt. Das Titelstück des Albums ist im Übrigen eine selten gehörte Ballade von John Coltrane, die Stewy von Wattenwyl mit grossem lyrischen Flair zum Klingen bringt.

 

Jazz'n'more, Nov/Dez 2013, Georg Modestin


After The Rain

After the storm has passed through, after the rain, with the sunbeams peaking though the breaking clouds, the day takes on an unblemished clarity. The horizon's sharp edge separates land from sky. Details of the landscape shine with fine detail. That after-the-rain clarity and focus is what elevates the artistic endeavor. Swiss pianist Stewy von Wattenwyl, with recordings like the trio outing Dienda (Brambus Reocrds, 2005), and the quartet set with saxophonist Eric Alexander, Live at Marians (Bemsha Music, 2009), has displayed his own keen-edged focus with distinctive covers of the American Songbook, jazz standards and a handful of his own distinctive tunes.

On After the Rain von Wattenwyl mixes up quartet and trio workouts, with saxophonist Eric Alexander sitting in on half the numbers.

Von Wattenrwyl's approach to jazz is traditional, straight ahead and gorgeous, always. The pianist's original, "It Ain't That Bad" opens the disc with a strutting rhythm, then a flash of the pianist's right hand to introduce Eric Alexander. It's hard to believe this isn't an American jazz standard, from the days of saxophonist Hank Mobley. It could become one, with its stealthy groove, and Alexander's inspired blowing. The quartet embraces the pop singer Michael Jackson hit, "She's Out of My Life," opening with von Wattenwyl's supple keyboard touch swaying into Alexander's soulful, sad notes, coming straight ahead then slipping into some subtle forays. Von Wattenwyl moves into the trio mode with his original "Hellblau #2, with its insistent rhythm and superb trio interplay.

On the set's title tune, from the pen of John Coltrane— from the saxophonist's Impressions (Impulse! Records, 1963) album—the trio explores the crystalline beauty of the tune with a timeless four and a half minute reverie, leading into the jaunty mood of Hoagy Carmichael's "Skylark." Alexander returns for the final three tunes, beginning with a straight forward take on the ever familiar "When You Wish Upon a Star," before laying down a hot version of saxophonist George Coleman's "Apache Dance."

The record closes with another von Wattenwyl original, the ruminative trio effort, "Otro Mundo," with Kathrin Bogli supplying a heart-meltingly gorgeous lead on cello, to close out this exceptional After the Rain.



Unwiderstehlich einfach

Das Schlichte und Einfache ist in der Kunst oft das Unwiderstehlichste -bei der CD „Out of the Box" ist das hörbar. Die Aufnahme entstand aus einer Zusammenarbeit des Radolfzeller Gitarristen Jörg Enz mit dem Berner Organisten Stewy von Wattenwyl und dem Konstanzer Schlagzeuger Patrick Manzecchi.

Wie es im Booklet heißt, verstanden sich die drei Musiker bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt so gut, dass sie wieder miteinander spielen wollten. Ein paar Monate später ergab sich die Gelegenheit und im Dezember 2011 gingen sie in Zürich miteinander ins Studio.

Herausgekommen ist ein Album, auf dem die Chemie zwischen allen Akteuren spürbar stimmt. Sie spielen nicht nur hervorragend zusammen, sondern sind auch ästhetisch auf derselben Wellenlänge. Denn genauso aufgeräumt und klar wie Enz' Gitarrenlinien sind auch von Wattenwyls Soli auf der Hammond B3-Orgel. Ein Beispiel dafür ist die Auftaktnummer, Horace Silvers „Peace". Die Soli der beiden Melodieinstrumente passen sich nahtlos in die insgesamt sparsame Instrumentierung der Nummer ein. Ähnlich schnörkellos, klar und direkt geht es auf der ganzen Scheibe zu, egal welche Stilrichtung die drei Herren gerade einschlagen.

Manzecchi bietet auf seinem Schlagzeug dazu eine rhythmische Welt, die gleichzeitig sehr bewegt und ein stabiles Fundament ist. Eintönigkeit kommt dabei nicht auf, wie sich an den verschiedenen Grooves ablesen lässt, bei denen dieses Prinzip funktioniert - in dem funky Beat zu dem Standard „These Foolish Things" kann man es nämlich ebenso hören wie bei dem treibenden Rhythmus zu „Cedar's Blues" oder dem schlurfenden Blues-Rhythmus der Titelnummer „Out of the Box". Diese ist übrigens der Mitschnitt einer gemeinsamen Improvisation, die nach der Aufnahme beinahe wieder gelöscht worden wäre. Gut, dass das nicht geschehen ist - denn auch hier ist sie zu hören, die Unwiderstehlichkeit des Einfachen.

SÜDKURIER Online Von STEPHAN FREISSMANN, 28.04.13ÜDKURIER Online Von STEPHAN FREISSMANN, 28.04.13

 


 

Die klassische Balladenkunst ist Nicole Herzogs Stärke. Mit ihrem Pianisten Stewy von Wattenwyl und einigen Begleitmusikern hat sie im letzten Som­mer im schweizerischen Bern „Inti­macy" (Brambus 201370-2) aufgenom­men.

 

Ein fabelhaft stimmiges Album, trotz, oder vielleicht auch gerade auf­grund einer distanzierten Coolnes in ihrer Persönlichkeit. So lebt diese Musik tatsächlich von einer intimen Stimmung und ist zugleich auch noch spannend. Selbst in den Augenblicken, in dem die Band federleicht swingt oder im fiebri­gen Bossa Nova schwelgt. Nicole Her­zogs Stimme hat Charakter, ihre Intona­tion ist ausgewogen, ihre Phrasierung hat Klasse - ohne dabei die großen Ladys des Jazz zu kopieren. Jazzgesang mit Herzblut und geschickt zwischen Tra­dition und Moderne angelegt.

(Jazz Podium 3/13)

 

 


 



By
Dan McClenaghan (10.12.09)

Swiss pianist Stewy von Wattenwyl blasts into this high energy set, Live at Marians, with a blistering one-two punch of Wes Montgomery's “Fried Pies” and John Coltrane's “Moments Notice.” The leader pounds the keys in a McCoy Tyner mode, and saxophonist Eric Alexander sounds raw and just barely tamed. This is not a sound that can be called laidback; this is a gale force wind gusting into town.

 

(...)The live setting definitely agrees with the Swiss keyboardist. The music on Live at Marians crackles with spontaneity, and nobody is being careful. These guys came to kick down the doors and play some jazz.

 

The band slows the pace on the Kahn/Van Heusen standard “All the Way,” with von Wattenwyl displaying a tender touch behind Alexander's soulful horn. Tom Harrel's “Terrestris” cranks things back to a mid-tempo on the tightest performance of the night. The pianist opens Bill Evans' “Very Early” with a beautifully inward intro, before the saxophone comes in with a ringing tone.

 

The power's back on in a down tempo way with Sonny Rollins' “Sonnymoon for Two.” Alexander digs deep, like Rollins, and the entire band seems particularly inspired and interactive on this down and dirty take, as Von Wattenwyl crafts a superb solo that takes flight in front of a rubbery rhythm.

 

Stanley Turrentine's “Stan's Shuffle” features Wattenwyl and the band at their free-swinging best, wrapping things up with a tune that must have had the audience up out of their chairs and dancing.

 

 


 


Was mit «Hot Barbecue» begann, endete mit einem fantastischen Jazzanlass der besonderen Klasse. Für ein begeistertes Jazzpublikum spielten Stewy von Wattenwyl, Hammond, Gitarrist Nick Perrin, Drummer Kevin Chesham und Tenorsaxofonist Rolf Häsler schwärzesten Blues, Perlen aus dem Great American Songbook als auch funkige Grooves und stimmungsvolle Eigenkompositionen (...)

Jazzkompositionen vom Feinsten

Immer wieder neu, anders und nie langweilig spielten die vier Musiker an diesem Abend Jazzkompositionen vom Feinsten im Kunsthaus. Im Gegensatz zur dezenten Bühnen- und Raumbeleuchtung füllten rassige Rhythmen, verschiedene Themen und die dazugehörenden Chorusse den Raum direkt, ursprünglich, lebendig und mitreissend. Die Freude des Publikums widerspiegelte sich in dementsprechend viel Applaus  (...)

Beinahe zum Beben gebracht

Herausragende Musiker, welche ihrer Begeisterung für maximal swingenden, frischen Straight Ahead Jazz nachleben, begeisterten mit ihrer Musik. Stewy von Wattenwyl und sein Quartett verstanden es, während des zweistündigen Konzerts nicht nur mit Delikatessen für alle Hammond-Fans zu sorgen, sondern brachten die Gemäuer des Kunsthauses beinahe zum Beben. (Anita Schurter 7.12.09





 

Piano-Off-Stage Festival Luzern

Im KKL trafen sich Jazz-Pianisten zum Showdown

(...) Höchster Level

(...) Sein Landsmann Thilo Wagner befand sich ebenfalls auf der Überholspur. Dicht in der Interpretation und technisch auf dem höchsten Level, ergossen sich seine spannenden Modulationen über das Publikum. Im Duett mit dem Berner Pianisten Stewy von Wattenwyl, der ihm in keiner Weise nachstand, kam es zum ersten Showdown des Abends. In gegenseitiger Inspiration schaukelten sich die beiden Pianisten hoch - eine witzige und virtuose Zwiesprache, wo der Spass mit beiden Händen greifbar war (...)
Roman Kühne, 26.11.09

 


 



Stewy von Wattenwyl with Eric Alexander

Live at Marians

A great Swiss set from tenorist Eric Alexander -- one that has him blowing beautifully with the trio of pianist Stewy Von Wattenwyl, really stretching out in a fresh new setting! We love Alexander's other albums, but it's especially nice to hear him here in the company of some different players -- as the group really seems to keep him on his toes, blowing boldly and in new ways to match the energy of Stewy's piano, Reggie Johnson's bass, and Kevin Chesham's drums. Some tracks are nice and long -- with lots of solo space




 

 


Stewy von Wattenwyl's Wabash

Täuscht der Eindruck oder kommt Jazz aus der Schweiz immer ein bisschen verschrobener, aber auch pfiffiger um die Ecke? Bester Beleg für diese These wäre das Quartett des Berner Organisten Stewy von Wattenwyl, der sich nur von Drums und zwei Bläsern - einem Saxofonisten und einem Trompeter - beglei­ten lässt. Durch ständig wechselnde instrumentale Konstellationen (Solo, Duo, Trio, Quartett) wird der Sound von Wabash extrem dynamisch - und Pius Bauschnagel ist genau der richtige Schlagzeuger da­für, denn er ist nie um einen Einfall verlegen. Im Pro­gramm haben Wabash weitgehend eigene Komposi­tionen an der Schnittstelle von Hardbop und Main­stream Jazz mit bluesigen Ecken und Kanten, aber auch die „Purple Gazelle" von Duke Ellington im munteren Shuffle-Rhythmus. Die Hammond B3 spielt von Wattenwyl mit Gusto und Esprit, hier und da ist er auch am Klavier zu hören. rt, april 09

 

«...» Dabei erweisen sich alle Musiker als gleichwertig professionell und bilden somit ein optimal aufeinander eingespieltes Team, das sich durch unterschiedliche Einflüsse arbeitet und dabei zu teilweise heftig pumpenden Jazzbeats aufläuft. Auch wenn viele heute bei Old-School-Jazz etws die Nase rümpfen, sollte man bei dieser coolen CD doch etwas genauer hinhören. Denn Old-School heisst beileibe nicht altbacken.






Die Schweizer hauchen den althergebrachten Spielweisen des Jazz frisches Leben ein. Wattenwyl an der Hammond B3, Alex Hendriksen (Sax), Trompeter ­Daniel Woodtli und Pius ­Baschnagel (Drums) schöpfen in Eigenem und Standards von Ellington bis Adderley mit Leidenschaft aus dem ­Fundus von Swing und Blues. Doch wenn sich das Sax über der dampfenden Orgel zu elegan­ten Improvisationen aufschwingt, sind sie voll in der Moderne angekommen.     

Matthias Inhoffen   24.02.09 15:03


 

«Packende Rhythmen mit Hammond Orgel»



... Die auf absolutem Spitzenniveau solierenden Bläser Alex Hendriksen und Daniel Woodtli sowie sowie Stewy von Wattenwyl mit der virtuos gespielten Hammond-Orgel liessen das Publikum staunen. Das fehlende Bass-Instrument ersetzte von Wattenwyl abwechslungsweise mit der linken Hand oder den Bass-Pedals. Ueberzeugend wirkte auch der für den Oltner Anlass engagierte Ersatzschlagzeuger Kevin Chesham, sowohl als Begleiter wie als auch Solist... Nach der vom Publikum geforderten Zugabe war man sich einig, im "Aarhof" an einem ausgezeichneten und sehr anspruchsvollen Konzert teilgenommen zu haben. (Heinz Lätt, 18.02.09)

 


 



review by Dan McClenaghan

It never hurts to have a great CD cover. Wabash, from Swiss keyboardist Stewy von Wattenwyl, features art reminiscent of Miles Davis' sometimes maligned On the Corner (Columbia Records, 1972). But while the Davis cover seemed to project hipness with his cartoon characters, von Wattenwyl's pencil-necked, slouching musicians—beside, upon and within a monolithic music machine—seems to be an invitation to a good, unpretentious straight-ahead listening experience, and that's just what you get with the CD.

Von Wattenwyl's fine Dienda (Brambus Records, 2005) featured the keyboardist in the context of a piano trio. Wabash finds him strutting his stuff on the Hammond B3 organ, in the company of saxophone, trumpet and drums.

The title tune is from the pen of the late alto saxophonist Cannonball Adderley. Wattenwyl's band has that Cannonball vibe: a no-frills mainstream sound with a lot of soul, together with some Booker T and the M.G.'s feeling, a lot of solo space for the two horns, and the deeply soulful atmosphere coming from the leader's adept organ work.

In addition to the Adderley tune, the group cover's Duke Ellington's "Purple Gazelle," Duke Jordon's "No Problem," George Coleman's "Amsterdam After Dark," and the Eric Alexander/Jim Rotondi gem, "Burner's Waltz," along with a couple of von Wattenwyl originals and a couple more from Alex Hendriksen's pen; all with saxophonist Alex Hendriksen burning on tenor beside trumpeter/flugelhornist Daniel Woodtli's soft, warm tones.

Very fine music, made in Switzerland, yet sounding very American.







«CD-Taufe Wabash»
(...) Daneben gibts aber auch hauchzarte Momente, wo Balladen und Hymnen fast gospelartige Intensität ausstrahlen, etwa die Eigenkomposition «Ghost-Bell» von Woodtli und «For  My Angels» vom Leader höchstpersönlich. Als Ganzes bietet das Konzert eine echte «Feel-Good-Music», die nie banal wirkt und den perfekten Spagat schafft zwischen rhythmischer Vielfalt, anspruchsvollen Harmonien und melodischer Ueberzeugungskraft!
Ulrich Roth, BZ 26.5.08



«Wabash»
Eine Sternstunde im CH-Jazz

Eine etwas ungewöhnliche Besetzung: Um den Bandleader und Hammond B-3-Organisten Stewy von Wattenwyl scharen sich zwei Bläser, Alex Hendriksen sax und Daniel Woodtli tp, sowie der Drummer Pius Baschnagel. Was hier abgeht ist eine Offenbarung. Kollektiv-und Solo-Improvisationen, angetrieben von swingenden Rhythmen, bluesgetränkt und eindringlich, dazu hervorragende Arrangements. 
***** ausgezeichnet / Egischa / 04.03.2008


Orchester mit zwei Instrumenten
Die Band «Hot Club de Berne» begeisterte in der Brasserie Belvédère Stewy von Wattenwyl und Nick Perrin zeigten ein virtuoses und wechslungsreiches Wechselspiel zwischen Piano und Gitarre.

Am Donnerstag hiess es zum ersten Mal im 2007 in der Brasserie des Hapimag Belvédère Interlaken wieder «Jazz vom Feinsten». Und zum Auftakt konnten gleich zwei Grössen im Schweizer Jazz-Business gewonnen werden: Stewy von Wattenwyl und Nick Perrin. Die beiden bekannten Musiker treten zusammen unter dem Namen «Hot Club de Berne» auf. Im Hapimag untermauerten die beiden die Theorie, dass Klavier oder Gitarre die Rollen eines Orchesters übernehmen können. Perrin an der Gitarre und von Wattenwyl am Piano legten ohne Unterstützung von Bass, Perkussion oder Schlagzeug los. Obwohl, ohne Unterstützung ist vielleicht falsch formuliert: Sie übernahmen diesen Part mit ihren Instrumenten gleich selbst.

Steter Wechsel

Obwohl Hot Club de Berne nur mit zwei Instrumenten «antraten», überzeugten sie mit abwechslungsreichem Spiel. Mal dominierte von Wattenwyl am Piano, und Perrin mit der Gitarre hielt sich im Hintergrund, dann wechselten sie die Rollen. Mal war die Gitarre die treibende Kraft und trieb die Musik an, während die Pianoklänge in diesem Strom spielerisch «plantschten». Neben leichten, aufgestellten, verspielten Werken kamen auch ruhigere, teils fast melancholische Phasen nicht zu kurz. Und ständig wechselten Gitarre und Piano die Rollen, und die Klänge verschmolzen zu einer Einheit. Die akustischen «Ballwechsel» zwischen von Wattenwyl und Perrin begeisterte das zahlreiche Publikum stets aufs Neue, und auch die Musiker schienen ihren Gefallen daran zu haben und trieben sich gegenseitig zur Höchstform an. Mit einem Augenzwinkern loteten sie die jeweiligen Möglichkeiten ihrer Instrumente aus und schufen somit eine musikalische Tiefe, die manche Formation mit zig Köpfen mehr nie erreicht.
„Jungfrau Zeitung“ Interlaken, 02. Februar 2007


 «I Got A Right To Sing The Blues»
(…) Die beiden Berner Jazzer begeben sich auf die Suche nach den Blueselementen in Werken von Jazzgrössen wie Parker, Ellington und Strayhorn … und arbeiten diese rhythmisch versiert und in guter Klangqualität heraus. Das Ergebnis ist eine harmonische Platte, die durch gekonnte AKzentu-ierung der jeweiligen Parts auch perkussiv nichts vermissen lässt. Ein Schlagzeuger wäre nur lästi-ges Beiwerk, wenn man dem sich scheinbar blind verstehenden Duo zuhört. (…) 
Thomas Neubauer for «Jazz-Zeitung», Germany, march 2006


«I Got A Right To Sing The Blues» 
In music as in sports, the best players always make whatever they do seem deceptively easy. Gui-tarist Nick Perrin and pianist Stewy von Wattenwyl are so loose and casual that one might think they were jamming in a basement or garage instead of cutting an album in a recording studio, belying the years of study, discipline and hard work it took to get them to that point. The duo for-mat requires unremitting focus and the ability to listen carefully and respond immediately to what-ever ideas one’s partner is laying down. Perrin and von Wattenwyl have that down to a science. (…)This is a splendid session by a couple of world-class musicians...This album is worth hearing for its exceptional artistry and the perceptive interplay between von Wattenwyl and Perrin.

by Jack Bowers, for all aboutjazz and «Cadence Magazine», USA, may 10, 2006
 




«Harmonische Zweierbeziehung» 

Stewy von Wattenwyls und Nick Perrins neues Kapitel in der kurzen Geschichte des Duos Piano/Gitarre

Wenn musikalische Komplizenschaft einen Namen hätte, so hiesse sie von Wattenwyl und Perrin. A priori deutet herzlich wenig auf einen harmonischen Zweierhaushalt: Stewy von Wattenwyl spielt Piano, Nick Perrin Gitarre - zwei Instrumente, die sich von ihrem melodischen, harmonischen und rhythmischen Potenzial leicht in die Quere kommen und darum kaum eine engere Beziehung eingehen.
Die beiden erheben keinen Anspruch darauf, den Jazz zu erneuern, sondern beleuchten ausgewählte Schmuckstücke auf ungewohnte Weise. Ihre Kunst kommt vor allem in den balladesken Kompositionen zum Tragen, denen sie neue Töne abgewinnen, wobei das vertraute Zusammenspiel den Eindruck vermittelt, als würden sich die beiden Protagonisten buchstäblich gegenseitig in die Instrumente greifen.

Dass ein immergrüner Titel wie HoagyCarmichaels «Stardust», der zum Standardrepertoire gehört, zu einer kleinen Entdeckungsreise in das Innere der Musik gerät, ist ein nicht gering zu achtendes Verdienst. «Pensativa» - eine der bekannteren Nummern aus der Feder des 1928 geborenen Komponisten, Arrangeurs und Pianisten Clare Fischer, dessen Name freilich nur wenigen «Nichteingeweihten» ein Begriff sein dürfte - kann sogar als eine kleine Entdeckung eingestuft werden, umso mehr, als ihr ein verhaltener «Latin Tinge» zusätzlichen Reiz verleiht.

In dieselbe Kategorie kammermusikalischer Bijoux gehört auch Nick Perrins Eigenkomposition «Someday In April»: Das sind Stücke, aus denen stimmig in sich geschlossene Alben gemacht werden… 
«Bund» 25.2.06 (gmn)



«Dienda»

Swiss pianist Stewy von Wattenwyl’s fifth album for Brambus Records, is an impressively recorded studio date, which wouldn’t mean much if von Wattenwyl and his colleagues were less than impressive. Happily, they are not. Von Wattenwyl, whose reputation is growing in his own country and elsewhere, clearly has found his own voice within a framework of elegance reminiscent of contemporary masters Barry Harris, Hank Jones, Tommy Flanagan and Kenny Barron; and power that calls to mind McCoy Tyner, Mulgrew Miller and Benny Green. Several other celebrated pianists are represented on the album—Thelonious Monk (“I Mean You”), Kenny Kirkland (“Dienda”), George Shearing (“Lullaby of Birdland”), Ray Bryant (“Reflection”)—and Stewy (pronounced Steh-vee) adds two of his stylish original compositions, “Hold My Hand” and “Hellblau.” Rounding out the charming program are the standards “My One and Only Love” and “I’m Glad There Is You,” Rodgers and Hammerstein’s “My Favorite Things,” George Gershwin’s “My Man’s Gone Now” and Miles Davis’ “Blue in Green.”

While most of the songs are familiar, von Wattenwyl manages to approach them from fresh and unexpected angles, so that boredom is never a factor (listen, for example, to his resourceful variations on “My Favorite Things“ or “Lullaby of Birdland“). The rhythm sections (bassist Daniel Schläppi is present on six tracks, Reggie Johnson on five) are limited for the most part to a supporting role, one they apparently relish, giving the leader all the assurance he needs and then some. Schläppi and Johnson do solo on occasion, and when the roles are reversed, von Wattenwyl shows that he is a masterful accompanist too.

Von Wattenwyl is poised and confident at rapid tempos but really excels on the ballads, which he interprets with notable warmth, sensitivity and awareness. And he has no problem with bluesy, down-home, striding “after hours” piano, as he shows on Bryant’s soulful “Reflection.” The finale, “I’m Glad There Is You,” is set to a Latin beat reminiscent of the Ahmad Jamal Trio.
A wonderful album by an accomplished young pianist who’d be much better known and appreciated were he recording in New York City rather than Berne, Switzerland. Sound quality is beyond reproach, as is the 70:34 playing time. Easily recommended.

By Jack Bowers, Albuquerque, New Mexico for all aboutjazz and “Cadence Magazine”, USA, june 20. 2005


Dienda
In a review of Live at Birds Eye, a CD by the Stewy Von Wattenwyl Trio featuring Eric Alexander, All About Jazz reviewer Jack Bowers praised saxophonist Alexanders ability to use his technique to form an emotional bond with the listener. That is what the best artists do, and its what the pianist on that particular disc—Stewy Von Wattenwyl—does so well here on Dienda. It s obvious from the very first notes of Gershwin s ”My Man s Gone Now —a dark, lonely sound—and it 's obvious in his ebullient take on Monk's “I Mean You” that the Swiss pianist means to draw you into his world.

In a review of my own early this year, I wrote that successful piano trio outings depended upon the musicians ability to “get inside” the music. I left out that its also necessary for the players to make the songs—especially the familiar standards—their own. Von Wattenwyl and company are superb at this component of success, whether they re going after the Gershwins or Miles Davis (”Blue in Green”), or ”My Favorite Things,” or the title tune, “Dienda,” written by the late pianist Kenny Kirkland; each song is imbued with the eloquent personality of the trio, with George Shearing s normally jaunty “Lullaby Of Birdland” given an oddly and beautifully introspective opening before it bounces into a brighter mode four minutes in.

Like many jazz pianists, Von Wattenwyl is classically trained, and he doesn t hold back or sandbag his prodigious technique, adding a compelling and assertive elegance to the familiar songs, and adding two very classic-sounding originals—”Hold My Hand” and “Hellblau”—to an excellent set.

By Dan McClenaghan - all aboutjazz, USA, 20.03.05


Stewy von Wattenwyl Dienda ****
Wattenwyls Vorzug besteht darin, die hier gespielten Standards in einer Art und Weise zu präsentieren, als waren es seine eigenen Kompositionen. Sie sind eigenwillig, originell, dienen oft als Ausgangspunkt für berauschende Improvisationen oder als Gerüst für sinnige Arrangements. „My Favourite Things, unter Brubecks Händen zum Meilenstein geworden, hat nun in Pianist Wattenwyl seinen zweiten Meister gefunden. Welche Umdeutung, grandios! Selbst ein alter Gassenhauer wie Shearings „Lullaby Of Birdland bekommt ein neues Mäntelchen verpasst. Seine stärksten Momente hat Wattenwyl, wie ich finde, wenn er über der Leitmelodie eines Songs improvisiert. So manches Thema wird auf diese Weise klug, ideenreich und fast schelmisch vorgestellt. Wattenwyl versteht es ausgezeichnet, sei¬nen reichhaltigen Fundus an diversen Stilen in seine Jazzsprache zu übertragen. Dienda, das sind 70 Minuten Jazztriokost vom Feinsten. Mit dabei Daniel Schläppi oder wahlwei¬se Reggic Johnson am Bass und Tobias Friedli am Schlagzeug. KaDe, Concerto Nr.2, Austria


Dienda Séléction Jazz Notes

Stewy von Wattenwyl est un pianiste suisse qui nous donne une leçon de piano. Il traite joliment 11 compositions d’une façon très féminine, notamment le morceau-titre qui est de Kenny Kirkland. Il propose ainsi différents rhythmes dans lesquels ses phrases sont empreintes d’une élégance et d’un charme constant. (...) Voilà bien un jeune homme qui, grâce à son talent et à ses compagnons de voyage, mérite d’être écouté. Sa musique possède la modernité recherchée et une originalité débordante. (“Jazz Notes” Nr.38, France, march 2005)


 

4.BeJazz Winterfestival

Jazzmusiker fallen, etwas karikierend formuliert, in zwei Kategorien: Die einen erstarren mit zunehmendem Alter zu Kopien ihrer selbst, die anderen reifen wie guter Wein. In die zweite Gruppe gehört ohne jeden Zweifel der Berner Pianist Stewy von Wattenwyl. Sein auf Brambus erschienenes Album «Dienda» (Musikvertrieb) ist beileibe nicht seine erste CD, vermutlich aber die beste. Dass der Tastenkünstler einzuheizen versteht, hat er nicht zuletzt mit seiner vor vier Jahren eingespielten Liveplatte «Cookin’ Live» unter Beweis gestellt, ebenso, dass er seine Klassiker kennt. Auf «Dienda», dessen Titel auf eine fein gearbeitete Ballade von Kenny Kirkland zurückgeht, geht er einen Schritt weiter.
Spannung in den Fingerspitzen. Mit seinem Trio, in dem nebst Daniel Schläppi und Gast Reggie Johnson am Bass neu der Schlagzeuger Tobias Friedli mitwirkt, greift der Leader zwar auch diesmal auf beliebte Standards zurück - seine Interpretationen erreichen indes eine bislang ungehörte Dringlichkeit, die sich nicht anlernen lässt. Die erreichte Intensität ist keine Frage des Tempos oder der Lautstärke; was zählt, ist die innere Dichte und Spannung, die - wie das Beispiel von «My Favourite Things» schön zeigt -, sogar mit den Fingerspitzen erzeugt werden kann. (Georg Modestin, Der Bund 20.01.05)


Live at Birds Eye»
The Stewy von Wattenwyl Trio Featuring Eric Alexander Roving Spirits

Pianist Stewy von Wattenwyl, a rising star in his native Switzerland (where they even know how to pronounce his name), invited one of Americas outstanding young tenor saxophonists, Eric Alexander, to accompany his trio last spring on a ten-day tour of Swiss nightspots, one evening of which was recorded at the Birds Eye club in Basel...

While von Wattenwyl generously assigns his prominent guest the lions share of the blowing space, hes an eloquent soloist in his own right, which he shows whenever Alexander steps aside to let the trio raise its colors. Stewy reminds me at times of the superlative Kenny Barron, with whose high-flying composition Voyage the quartet ends the concert. The curtain-raiser, Alexanders «Second Milestone» (also the title of his recent album on that label), is another scorcher on which Eric's extended solo fairly crackles with resourcefulness and power. Good as that is, hes even better on Henry Mancinis graceful «Moment to Moment» a textbook lesson in how to refresh and enliven a ballad ...«Dolphin Dance» which follows, is taken at a leisurely pace, more so than Antonio Carlos Jobim\'s usually placid «O Grande Amor» a medium-up bossa that embodies another well-crafted solo by Alexander, splendid work by the trio and an inexplicable fade-out at the end...

...Apart from that modest blemish there's nothing to censure, as Alexander and the trio are clearly at the top of their form and have produced a marvelous album that's unequivocally buoyant and ship-shape from stem to stern. (Jack Bowers - "all aboutjazz", USA)


 «Aus dem Vollen geschöpft»

"Die schönsten Songs sind längst geschrieben - man braucht sie bloss wieder zum Leben zu erwecken, und das Great American Songbook erweist sich stets von neuem als Wunderhorn voller musikalischer Kostbarkeiten, in das hineinzugreifen sich alleweil lohnt. Der Berner Pianist Stewy von Wattenwyl kennt keine Berührungsängste gegenüber all diesen Preziosen. Ganz im Gegenteil: Wenn er sie mit seinem Trio aufgreift, erscheinen sie dem Zuhörer frisch und unvrwelkt. Die alte Binsenwahrheit, wonach im Jazz das wie entscheidender ist als das Was - beim Pianisten Stewy von Wattenwyl wird sie augen- und v.a. ohrenfällig... Stewy von Wattenwyl bestach durch seine pianistische Vielseitigkeit.» (Neue Luzerner Zeitung 11.02.2003)

 
One of the more pleasurable aspects of the annual Conference of the international Association of Jazz Educators (held this year in New York City) is the chance it gives one to hear and become aquainted with talented young Jazz musicians from all over the world. A case in point is pianist Stewy von Wattenwyl (dont even try to pronounce it) who performed and leads his trio on "To The Point", their second recording on the Brambus label...Comparisons aside its a fairly impressive group that lends ist talents to five respectable compositions by von Wattenwyl... (Jack Bowers, New York Times, 15.1.98)


Unvergessliches Jazzereignis "Nachdem dem kammermusikalischen Hochgenuss mit dem Weltstar Art Farmer als Feature im Stewy von Wattenwyl Trio..." (Oltener Nachrichten 29.6.98)


«Mit ihrem jüngsten Album dokumentiert die beste Trio-Formation des Schweizer Jazz ihren Rang. ...Drei perfekt aufeinander abgestimmte Könner legen klassisch gefälligen und überaus dynamischen Mainstream-Jazz vor.» (Schweizer Familie, 2.9.99)



Das Trio ist eines der beständigsten und besteingespielten hierzulande...Das hört man. ... Die drei haben eine Sicherheit und Entspanntheit im Zusammenspiel erreicht, die alles in jedem Moment möglich macht. ... Dieses Trio agiert absolut eigenständig, eingebunden in eine lange Tradition, auf die es zurückgreift, ohne auf Vorbilder schielen zu müssen und ohne sich vor amerikanischen Gruppen verstecken zu müssen.
(Beat Blaser, Jazzredaktor bei DRS II in Apéro-Special am 15.4.99)


 «..Immer mehr wuchs das Quartett hinein in eine Spielvirtuosität, die zu einer fast grenzenlosen und daher fantastischen Improvisationsorgie führte, sei es bei rhythmisch harten und schnellen Stücken, sei es bei sensiblen Balladen.» (Lichtensteiner Volksblatt, 25.03.02)